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Ausfall der Informationsveranstaltung zur Woche für das Leben

Leben im Sterben

Das Corona-Virus hat inzwischen leider auch Paderborn erreicht und erste Quarantänemaßnahmen erforderlich gemacht! Nach Rücksprache mit dem Diözesan-Caritasverband Paderborn werden wir daher den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums folgen und die für den 14. März geplante Informationstagung nicht durchführen. Im Blick auf die Gesundheit aller Teilnehmenden und die Tatsache, dass viele von Ihnen selber im unmittelbaren Kontakt mit Patienten und älteren Menschen stehen, ist das die sinnvollste Entscheidung.

Da es für diese  Veranstaltung mittlerweile 150 Interessierte gegeben hat und das Thema der palliativen und hospizdienstlichen Begleitung Sterbender weiterhin hoch aktuell bleibt, werden wir versuchen, diese Veranstaltung mit denselben Referentinnen und Inhalten nachzuholen. Das wird voraussichtlich im Frühsommer geschehen (Ende Mai/Anfang Juni), ist aber von den weiteren gesundheitlichen Entwicklungen in NRW abhängig. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir diese Veranstaltung dann an zwei verschiedenen Orten anbieten, so dass Sie sich für eine Teilnahme in Paderborn oder Schwerte/Dortmund entscheiden können. Die Einladung und Information zu den Veranstaltungsorten werden wir Ihnen rechtzeitig zukommen lassen.

 

Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 leistet die ökumenische Initiative einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über den Wert und die Würde des menschlichen Lebens und seinen Schutz in allen Lebensphasen. Die Grundlage der Woche für das Leben bildet das Vorbild Christi in seiner bedingungslosen Zuwendung zu den kranken, schutzbedürftigen und hilflosen Menschen.

Zu dem diesjährigen Leitwort „Leben im Sterben“ bietet das Bildungshaus Liborianum in Kooperation mit dem Caritasverband für das Erzbistum Paderborn einen speziellen Informationstag mit Fachreferentinnen aus den Bereichen der Palliativ- und Hospizdienste an. Dieser Informationstag findet am 14. März 2020 im IN VIA Hotel Paderborn statt. Eingeladen sind alle Interessierten aus den Gemeinden in den Pastoralen Räumen und Pastoralverbünden, caritativen Einrichtungen, Verbänden, Beratungs- und Bildungseinrichtungen unseres Erzbistums.

Die Palliativbewegung ist „die menschlichste Antwort auf die Bedürfnisse von schwerkranken und sterbenden Kindern, Erwachsenen und gebrechlichen älteren Menschen, um sicher zu stellen, dass sie bis zum Ende betreut werden können.“ (Päpstl. Akademie für das Leben). Doch nach wie vor wird versucht, Situationen des unerträglichen Leidens mit der Forderung nach aktiver Sterbehilfe zu beantworten. Der Ruf nach dem erlösenden Tod ist nicht selten der Wunsch nach Nähe und Begleitung, die Bitte, nicht allein gelassen zu werden. Deshalb stellen die katholische und die evangelische Kirche mit der diesjährigen Woche für das Leben die Sorge um die Sterbenden in den Mittelpunkt. Menschliches Leid und erfahrene Not dürfen nicht verdrängt werden, sondern bedürfen unserer Zuwendung. Hospizdienste und palliative Betreuung geben dieser mitmenschlichen Solidarität größtmöglichen Ausdruck. Und gerade dort, wo noch „Zeit“ bleibt, gewinnt der Rückblick auf das Ganze des eigenen Lebens unschätzbaren Wert.

Programm
09:30 Uhr Stehkaffee
10:00 Uhr Begrüßung und Einführung: Dr. Werner Sosna und Christopher Durst
10:15 Uhr Kultur der Sorge in der hospizlichen Begleitung: Meike Schwermann
11:00 Uhr Pause
11:15 Uhr Kultur der Sorge - Förderung der kleinen Lebenskreise (Caring Communities): Meike Schwermann
12:30 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Dem Lebensschmerz begegnen - für ein gutes Ende: Gerda Graf
14:15 Uhr Gespräch mit den Referentinnen
15:00 Uhr Kaffee
15:30 Uhr Ende der Tagung