Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern

Informationstag am 16. März 2019 zur Woche für das Leben

„Der Schmerz soll enden – nicht das Leben.“ Doch Jahr für Jahr nehmen sich über 10.000 Menschen in Deutschland das Leben, weil sie in Einsamkeit, depressiver Stimmung oder spannungsreichen Konflikten gefangen sind. Über 60.000 Menschen sind davon mitbetroffen und bleiben als Angehörige oder Freunde mit der einen Frage zurück: „Warum?“

Was oftmals als nur private Tragödie verharmlost wird, ist eine der großen gesellschaftlichen und seelsorglichen Herausforderungen unserer Zeit. Mitten unter uns leben Menschen, die ihre Hoffnung auf ein gutes Leben und tragende Beziehungen längst verloren haben. Was kann Prävention leisten, was bewirken, um Menschen aus dem Dunkel ihrer Suizidgedanken zu befreien? Eine gute, helfende Nähe ist der wichtigste „Baustein“, um Wertschätzung und Hoffnung neu aufzubauen. Welche Wege führen Betroffene dorthin, um wieder ein „Freund des Lebens“ werden zu können?

Eingeladen sind alle Interessierten aus den Gemeinden, Pastoralen Räumen, caritativen Einrichtungen, Verbänden, Beratungs- und Bildungseinrichtungen unseres Bistums. In Kooperation mit der Telefonseelsorge im Erzbistum Paderborn wird der Informationstag „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern“ durchgeführt am:

Samstag, 16. März 2019, von 09:30 bis 15:30 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Paderborn (Eingang zur Aula auf der Südseite des Gebäudes).

Programm

ab 9.30 Uhr Stehkaffee

10.00 Uhr        Begrüßung und Einführung                     
Dr. Werner Sosna und Michael Hillenkamp

10.15 Uhr        Angebot Hoffnung —Suizidprävention und Seelsorge
Dr. Stefan Schumacher

10.45 Uhr        Pause

11.00 Uhr        Der suizidale Mensch—Erkennbarkeit und Hilfe
Prof. Dr. Barbara Schneider

12.30 Uhr        Mittagessen

13.30 Uhr        „Not lehrt (nicht) beten“Alter und Suizidprävention
Prof. Dr. Gereon Heuft

15.00 Uhr        Kaffee

15.30 Uhr        Ende der Tagung

 

Referenten/Referentin

Dr. Stefan Schumacher war viele Jahre Präsident des Internationalen Verbandes telefonischer Krisendienste IFOTES. Er ist Ehe-Familie-Lebensberater, NLP-Lehrcoach und leitet die TelefonSeelsorge Hagen-Mark.

Prof. Dr. Barbara Schneider ist Vorsitzende des Nationalen Suizidpräventionsprogramms für Deutschland (NaSPro). Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und leitet die Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen der LVR Klinik Köln.

Univ.-Prof. Dr. Dr. Gereon Heuft ist Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Universitätsklinik Münster. Ein Forschungsschwerpunkt liegt in der Alterspsychosomatik und –therapie.

 

Veranstaltung in Kooperation mit der Telefonseelsorge im Erzbistum Paderborn e.V.

Teilnahmegebühr:
15,- € (inklusive Verpflegung)

Kontakt & Information

Dr. Werner Sosna, Tel.: 05251 125-4463

Anmeldung

Tel.:     05251 125 4462
E-Mail:

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 8..03.2019

Kursnummer: E01PBRM200

Alle Informationen finden Sie in diesem Flyer >>>weiter...