Weihnachtskonzert des Palestrina-Kreises

am 30. Dezember in der St.-Hedwig-Kirche

(c) Liborianum
Wie seit mehr als 30 Jahren kommt der Palestrina-Kreis nach Weihnachten für einige Tage im Liborianum zu seiner Winterwerkwoche zusammen. Die Öffentlichkeit ist herzlich zu den Gottesdiensten des Kreises in der Kapuzinerkirche und zum Weihnachtskonzert am 30. Dezember 2014 um 20.00 Uhr in der St.-Hedwig-Kirche (Josef-Spiegel-Platz 7) eingeladen.

Das Konzert mit romantischer Chormusik wird geleitet von Markus Maurer und Wolfgang Kläsener (Orgel). Der Eintritt ist frei.

Die Gottesdienstzeiten in der Kapuzinerkirche sind :
Samstag, 27.12.2014, 17.00 Uhr: Vesper
Sonntag, 28.12.2014, 10.00 Uhr: Heilige Messe
Montag, 29.12.2014, 11.30 Uhr: Sext
Dienstag,  30.12.2014, 11.15 Uhr: Heilige Messe
Mittwoch, 31.12.2014, 18.00 Uhr: Heilige Messe zum Jahresabschluss
(Änderungen bleiben vorbehalten)

Mehr zum Palestrina-Kreis unter www.palestrinakreis.de

Seit seiner Gründung im Jahr 1926 widmet sich der Palestrina-Kreis der ein- und mehrstimmigen
geistlichen Musik des Abendlands. In der Winterwerkwoche 2013, die er wie in jedem Jahr bei uns im Liborianum verbringt, stehen Weihnachtslieder der romantischen Epoche mit und ohne Orgelbegleitung auf dem Programm. Die herrliche Akustik der Kapuzinerkirche sowie ihre warme
barocke Erscheinung bilden den passenden Klangraum für das Weihnachtskonzert 2013. Zu seinem 140. Geburtstag erklingt Max Regers große Fantasie über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Mitden drei Versen dieses Chorals von Philipp Nicolai begeht der Palestrina-Kreis alljährlich den Jahreswechsel von der Silvesternacht in den Neujahrsmorgen.

Der Palestrina-Kreis entstand im Jahre 1926 als Arbeitskreis für katholische Kirchenmusik aus der
studentischen Singbewegung um Romano Guardini heraus. Der große Reformator der Kirchenmusik des 16. Jahrhunderts - Giovanni Pierluigi da Palestrina - stand mit seinem Bemühen Pate, künstlerische Qualität mit liturgischer Notwendigkeit in Einklang zu bringen. Dabei hatten die Gründer des Palestrina-Kreises vor allem im Auge, damalige Verengungen im Bereich der aufgeführten Literatur und ihrer liturgischen Verankerung aufzubrechen.

Der Palestrina-Kreis hat keine geschriebene Satzung, sondern ruht als Freundeskreis auf drei Säulen: Musik, Liturgie, Freundschaft. Zweimal im Jahr treffen sich die Sängerinnen und Sänger zu ihren Arbeitstagungen, zehn Tage im Sommer gegen Ende Juli, fünf Tage im Winter zwischen Weihnachten und Neujahr. In täglich etwa sechs Stunden Chorproben wird die Kirchenmusik des Abendlandes von der Gregorianik bis zur mehrstimmigen Chormusik des 20. Jahrhunderts erarbeitet und in täglichen Gottesdiensten sowie gelegentlich in öffentlichen Konzerten aufgeführt.

Neben der Musik bildet eine für jede Tagung ausgewählte geistliche Thematik, die in täglichen
Predigten ausgebreitet wird, einen weiteren Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit. Der regelmäßige Tagesablauf im Wechsel von Chorproben und Gottesdiensten soll zu einer Vertiefung
der freundschaftlichen Bindung untereinander führen, wofür vor allem an den Abenden, aber auch in gelegentlichen Treffen im kleinen Kreis zwischen den Tagungen Raum ist.