Palestrina-Kreis gibt Weihnachtskonzert

am 30. Dezember in der Kapuzinerkirche

(c) Liborianum
Auch in diesem Jahr ist der Palestrina-Kreis wieder in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr im Liborianum zu Gast. Die Öffentlichkeit ist herzlich zu den Gottesdiensten des Kreises eingeladen.

Dies gilt besonders auch für das Weihnachtskonzert am 30. Dezember um 19.30 Uhr in der Kapuzinerkirche. Es steht unter der Überschrift "Von 'Wachet auf' zum Libori-Tusch - Weihnachtsmusik der Romantik". Die Leitung haben Markus Maurer und Wolfgang Kläsener (Orgel). Am Marimbaphon ist Elias Fenchel zu hören.

Die Gottesdienstzeiten sind (Änderungen bleiben vorbehalten):

Freitag, 27.12.2013, 17.00 Uhr: Vesper
Samstag, 28.12.2013, 11.15 Uhr: Heilige Messe
Sonntag, 29.12.2013, 10.00 Uhr: Heilige Messe
Montag, 30.12.2013, 11.30 Uhr: Sext
Dienstag, 31.12.2013, 18.00 Uhr: Heilige Messe

Weitere Informationen, auch zu den vorgesehenen Musikstücken, finden Sie hier: >>>weiter

Mehr zum Palestrina-Kreis unter www.palestrinakreis.de

Seit seiner Gründung im Jahr 1926 widmet sich der Palestrina-Kreis der ein- und mehrstimmigen
geistlichen Musik des Abendlands. In der Winterwerkwoche 2013, die er wie in jedem Jahr bei uns im Liborianum verbringt, stehen Weihnachtslieder der romantischen Epoche mit und ohne Orgelbegleitung auf dem Programm. Die herrliche Akustik der Kapuzinerkirche sowie ihre warme
barocke Erscheinung bilden den passenden Klangraum für das Weihnachtskonzert 2013. Zu seinem 140. Geburtstag erklingt Max Regers große Fantasie über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Mitden drei Versen dieses Chorals von Philipp Nicolai begeht der Palestrina-Kreis alljährlich den Jahreswechsel von der Silvesternacht in den Neujahrsmorgen.

Der Palestrina-Kreis entstand im Jahre 1926 als Arbeitskreis für katholische Kirchenmusik aus der
studentischen Singbewegung um Romano Guardini heraus. Der große Reformator der Kirchenmusik des 16. Jahrhunderts - Giovanni Pierluigi da Palestrina - stand mit seinem Bemühen Pate, künstlerische Qualität mit liturgischer Notwendigkeit in Einklang zu bringen. Dabei hatten die Gründer des Palestrina-Kreises vor allem im Auge, damalige Verengungen im Bereich der aufgeführten Literatur und ihrer liturgischen Verankerung aufzubrechen.

Der Palestrina-Kreis hat keine geschriebene Satzung, sondern ruht als Freundeskreis auf drei Säulen: Musik, Liturgie, Freundschaft. Zweimal im Jahr treffen sich die Sängerinnen und Sänger zu ihren Arbeitstagungen, zehn Tage im Sommer gegen Ende Juli, fünf Tage im Winter zwischen Weihnachten und Neujahr. In täglich etwa sechs Stunden Chorproben wird die Kirchenmusik des Abendlandes von der Gregorianik bis zur mehrstimmigen Chormusik des 20. Jahrhunderts erarbeitet und in täglichen Gottesdiensten sowie gelegentlich in öffentlichen Konzerten aufgeführt.

Neben der Musik bildet eine für jede Tagung ausgewählte geistliche Thematik, die in täglichen
Predigten ausgebreitet wird, einen weiteren Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit. Der regelmäßige Tagesablauf im Wechsel von Chorproben und Gottesdiensten soll zu einer Vertiefung
der freundschaftlichen Bindung untereinander führen, wofür vor allem an den Abenden, aber auch in gelegentlichen Treffen im kleinen Kreis zwischen den Tagungen Raum ist.