Marienvesper - Zauber der Mehrchörigkeit

Geistliches Konzert mit dem ERANOS-Ensemble in der Kapuzinerkirche am 14. August


Auch in diesem Sommer gastiert das ERANOS-Ensemble für Alte Musik unter Leitung von Prof. Frank Löhr wieder in der Kapuzinerkirche. Das Konzert am 14. August um 19.30 Uhr steht unter dem Motto „Marienvesper - Zauber der Mehrchörigkeit“ und präsentiert u. a. Werke von Alessandro Grandi, Hans Leo Hassler, Claudio Monteverdi und Giovanni Pierluigi da Palestrina.

Veranstalter sind das Bildungs- und Gästehaus Liborianum, die Gesellschaft der Musikfreunde und das Netzwerk Klosterlandschaft OWL. Der Eintritt kostet 10 € (ermäßigt: 8 €). Eintrittskarten können ab sofort am Empfang des Liborianums (An den Kapuzinern 5-7) erworben werden (telefonische Bestellungen unter 05251 / 1254430).

Auf dem Programm stehen voraussichtlich unter anderem:

  • "Dixit Dominus" von Alessandro Grandi (um 1577-1630)
  • "Nigra Sum" von Giovanni Antonio Leoni (ca. 1600-1651)
  • "Duo Seraphim" von Hans Leo Hassler (1564-1612)
  • "Nisi Dominus" von Claudio Monteverdi (1567–1643)
  • "Ave Maris Stella" von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1514–1594)
  • "Magnificat" von Tomás Luis de Victoria (1548–1611)

(Änderungen vorbehalten)

Das ERANOS – Ensemble für Alte Musik besteht aus einer Vokalgruppe von acht Sängerinnen und Sängern, zu der je nach Programm Instrumentalisten mit historischem Instrumenten und weitere Sänger hinzutreten. Schwerpunkt des Ensembles ist die Musik des 15. bis 17. Jahrhunderts. Konzertreisen nach Dänemark, Schweden, Österreich und in die Schweiz, sowie mehrere CD-Veröffentlichungen haben dem Ensemble zu internationaler Beachtung verholfen.

Leiter des Ensembles ist Frank Löhr, Professor für Dirigieren an den Musikhochschulen Hamburg und Hannover. Dozenten wie David Hurley (King’s Singers), Peter Philipps (Tallis Scholars), Rogers Covey-Crump (Hilliard-Ensemble) und Robert Hollingworth, die mit den Sängern des Eranos-Ensembles arbeiteten, gaben dem Ensemble prägende Impulse für seine musikalische Entwicklung.

Der altgriechische Name des Ensembles steht in seinem Bedeutungskontext von „Zusammenkunft“ und „Freundschaftsmahl“ sowohl für den kommunikativen Aspekt des Musizierens wie für den harmonisierenden gemeinsamen Gewinn an musikalischer Erkenntnis, der durch die besondere Verbindung von Musizieren und wissenschaftlichem Diskurs entsteht. Rückwärts gelesen ergibt er das italienische Wort für „klingen“: sonare.