2012 Schwester Hiltrud feierte 50-jähriges Ordensjubiläum

Viele Gäste kamen zur Gratulation

Mit einem Gottesdienst begannen die Feierlichkeiten zum 50Jährigen Ordensjubiläum von Schwester Hiltrud. Bogedain In diesem Jahr (2012) blickt Schwester Maria Hiltrud Schlüter, Oberin des Konvents der Olper Franziskanerinnen im Liborianum, auf 50 Jahre Ordensleben zurück. Im Alter von 26 Jahren trat sie am 18. Oktober 1961 in Olpe in das Kloster der Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung ein. Ihre Einkleidung fand ein Jahr später am 15. Oktober 1962 statt. In der Mitte zwischen diesen Jahrestagen und bei herrlichem Frühsommerwetter feierte sie mit zahlreichen Gästen am 24. Mai 2012 ihr Goldenes Ordensjubiläum.

Der Festtag begann mit der Feier der Eucharistie in der
Kapuzinerkirche. Monsignore Thomas Dornseifer übertrug in seiner Predigt das Wort des Apostels Paulus vom Schatz, den wir in zerbrechlichen Gefäßen tragen (2 Kor 4,7), auf das Leben von Schwester Hiltrud. In der  anschließenden
Gratulationsfeier in der Aula des Liborianums dankte die Generaloberin Schwester Magdalena Krol der Jubilarin für 50 Jahre gelebte Treue in der Gemeinschaft des Ordens. Mit ihr gratulierten die Provinzialoberin Schwester Alexa Weißmüller und Mitschwestern aus anderen Konventen. Für das Erzbistum Paderborn würdigte Dornseifer das Wirken
von Schwester Hiltrud und betonte, wie wichtig es dem Erzbistum sei, dass nach wie vor Ordens-schwestern im Liborianum leben und arbeiten.

In einem kabarettistischen Beitrag erinnerte Udo Reineke als „ehrenamtlicher Gratulierer“ an die Lebensstationen der gebürtigen Sauerländerin. Im Namen aller, die im Liborianum arbeiten, gratulierte abschließend Direktor Stephan Winzek und bezeichnete Schwester Hiltrud als einen der Menschen, die dem Bildungshaus eine Seele geben.

Gottesdienst und Feier wurden musikalisch durch Prof. Dr. Paul Thissen an der Orgel und am Flügel begleitet. Zur guten Stimmung trug sicherlich auch der gemeinsame Gesang bei. Die Gäste, zu denen auch viele Angehörige, Freundinnen und Weggefährten der Jubilarin gehörten, bildeten einen
„Spontanchor“ und sangen einige Frühlingslieder und Kanones. Nach einem festlichen Mittagessen und dem Kaffeetrinken schloss die Jubiläumsfeier am Nachmittag mit dem Gebet der Vesper im Oratorium.