2007 Ordensjubiläum im Liborianum

Vor 40 Jahren trat Schwester Manuela bei den Olper Franziskanerinnen ein

Seit 40 Jahren gehört Sr. Manuela den Olper Franziskanerinnen an. (27.08.2007) Wer Kurse im Liborianum besucht kennt sie sicherlich: Schwester Manuela. Oft ist sie am Empfang anzutreffen. Hier unterstützt sie das eigentliche Team wann immer ein Engpass ist.

Vor 40 Jahren wurde sie in Oschersleben (Sachsen-Anhalt) eingekleidet. Geboren und aufgewachsen ist sie mit drei Geschwistern in Lengenfeld unter Stein in Thüringen. „In der damaligen Sperrzone der DDR konnten wir in den Westen schauen und bei Westwind auch die Kirchenglocken hören, aber nicht hinüber“, berichtet Schwester Manuela. „Deshalb wurde ich auch in Oschersleben eingekleidet und hatte dort auch mein Postulat, denn in die Sperrzone durfte ja kein Auswärtiger".

Ursprünglich wollte Schwester Manuela zu den Schönstattschwestern. Ihr Vater war zwar mit einem Eintritt in einen Orden einverstanden, bestand aber darauf, dass sie erst eine Berufsausbildung macht. So wurde sie im örtlichen Krankenhaus zur Krankenschwester ausgebildet und kam dort mit den Olper Franziskanerinnen in Kontakt. Diesem Orden trat sie dann auch bei. Zunächst arbeitete sie in Oschersleben in der ambulanten Krankenpflege. Weitere Stationen waren dann das Krankenhaus in ihrem Geburtsort Lengenfeld und Schönebeck an der Elbe. Hier war sie als Stationsschwester tätig. Werl war eine weitere Station bevor sie 2001 in die Bildungsstätte Liborianum versetzt wurde. Zunächst im Speisesaal eingesetzt, ist sie heute in der Sakristei und am Empfang tätig.