Besuch bei Clara Rosenthal

Delegation des Liborianums nimmt an Feierstunde in Jena teil

Von zahlreichen Gästen wurde das Gemälde am 12. April 2014 in der Villa Rosenthal begrüßt. (C) Stephan Winzek
Am 9. April jährte sich der Geburtstag von Clara Rosenthal (*1863 in Karlsruhe) zum 151. Mal. Wenige Tage zuvor war ihr Gemälde (1896 von Raffael Schuster-Woldan in Jena gemalt) nach 72 Jahren an den Ort zurückgekehrt, an dem es sich (vermutlich bis Anfang 1942) befunden hatte. Es hat seinen vorläufigen Platz im ehemaligen Salon der Villa Rosenthal gefunden. Die Größe der Wände lässt vermuten, dass das Bild zu Zeiten Clara und Eduard Rosenthals genau dort gehangen hatte, wo es Anfang April 2014 aufgehängt worden ist. Da das Bild an dieser Stelle sehr ungeschützt hängt, im ehemaligen Salon jedoch viele Veranstaltungen stattfinden, planen die Verantwortlichen der Villa Rosenthal, das Gemälde künftig im 1. Stockwerk den Gästen zu präsentieren.

Aus Anlass der Rückkehr des Gemäldes in die Villa Rosenthal fand am 12. April 2014 um 15.00 Uhr dort eine Feierstunde mit einer Ansprache des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter und einem Vortrag des Historikers Stephan Laudien statt. Aus Paderborn war auch eine kleine Delegation des Liborianums angereist. Von 1980 bis 2014 hatte das Liborianum das Gemälde beherbergt, das im Herbst 2013 als Bildnis der Jenaer Bürgerin Clara Rosenthal identifiziert werden konnte. Mehr zu dieser spannenden Geschichte finden Sie hier: Die Dame mit Hund sowie Clara Rosenthal kehrt heim.

Clara Rosenthal mit der Delegation des Liborianums: Direktor Stephan Winzek, Martin Frigger, Beate Wüste, Schwester Manuela Steinwachs und Verwaltungsleiterin Marion Klaus (v.l.n.r.) (C) Liborianum