Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen

Einführung in die MISEREOR-Fastenaktion 2014

Mit der Fastenaktion 2014 stellt MISEREOR die Logik des grenzenlosen Nehmens auf den Kopf und lädt ein, mit mutigen Aktionen und einem kritischen Überdenken des eigenen Lebensstils darauf zu reagieren.

An die Ursachen des Hungers zu gehen, erfordert mutige Schritte – von den Menschen in den Ländern des Südens, den MISEREOR-Partnerinnen und -Partnern, wie auch von uns in Deutschland. Das Bewusstsein, dass wir nicht uneingeschränkt nehmen können, während woanders Menschen unter Mangel leiden, reift langsam heran. Die Frage, wie unser Lebensstil mit den Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens zusammenhängt, treibt immer mehr Menschen um.

Wenn alle nehmen, bleiben die Schwachen auf der Strecke. Für die Schwachen stehen Bauernfamilien in Uganda, die sich mit Hilfe von MISEREOR-Partnern einen Weg aus Hunger, Armut und Unsicherheit erarbeiten. Durch angepasste, nachhaltige Landwirtschaft und Viehhaltung sichern sie ihre Existenz, stärken im gemeinsamen Lernen und Arbeiten ihr Selbstbewusstsein und bauen durch ihr Engagement an einer hoffnungsvolleren Zukunft für nachkommende Generationen.

Die Einführung in die Misereor-Fastenaktion 2014 bietet einen Überblick über die thematischen Hintergründe und die entwicklungspolitischen Ziele der diesjährigen Aktion.

Als Fachmann von MISEREOR ist Prof. Alexander Lohner zu Gast.

Wir stellen Ihnen Materialien und Aktionsanregungen vor, mit Hilfe derer wir gemeinsam Menschen hier in Deutschland über die prekäre Lebenssituation von hungernden Menschen informieren und zu solidarischem Handeln motivieren.

Samstag, 8. Februar 2014, 15.00 bis 18.15 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos.
Für die Getränke erbitten wir einen Kostenbeitrag.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, jedoch hilfreich.

Weitere Informationen: >>Link zur Veranstaltung